Frau Merkel und der Irakkrieg 2003
Merkel-Freund George W. Bush geht und die Welt atmet auf. Wagen wir nochmal einen kleinen Rückblick in das Jahr 2003, wenige Wochen vor dem Irak-Krieg. Niemand glaubte der US-Kriegspropaganda und dem Märchen von den Massenvernichtungswaffen im Irak. Niemand, bis auf Frau Merkel, der es schließlich im Frühjahr 2003 nicht mehr gelang, ihre Kriegsbegeisterung zu zügeln. In der “Washington Post” brandmarkte sie Friedenspolitik als “deutschen Sonderweg”, den es nicht mehr geben dürfe. “Nicht fiktiv, sondern real” sei die “vom Irak ausgehende Gefahr”, glaubte Oppositionsführerin Merkel damals und konterkarierte die deutsche Außenpolitik. In dem Artikel sprach sie vom “trügerischen Frieden der Gegenwart” (Anfang 2003) und glaubte an den “geschützten Frieden der Zukunft” (heute), der mit “verantwortungsvoller Politik” hergestellt werden müsste. Übersetzt war gemeint, dass der Frieden für die Zukunft herbei gebombt werden müsse. Ein fataler Irrtum, wie heute jeder weiß und man damals ahnen konnte. Dass es noch peinlicher geht, bewiesen damals 27 CDU-Abgeordnete, die sich bei Bush für die deutsche Außenpolitik schriftlich entschuldigten.
Man darf dankbar sein, dass acht Jahre Bush nun Geschichte sind und Frau Merkel 2003 noch keine Regierungsverantwortung hatte. Deutschland hätte auch aktiv und direkt am völkerrechtswidrigen Krieg teilgenommen, der bis jetzt schon über eine Million irakischen Zivilisten das Leben gekostet hat.

















[...] können. George Bush bekundete im letzten Wahlkampf offen Sympathien für Frau Merkel – aus gewissen Gründen. Clinton nahm einst mit Helmut Kohl mitten im Bundestagswahlkampf ein Bad in der Menschenmenge, [...]
[...] was ist mit Ihnen? Was verstehen Sie eigentlich unter Gewalt in der Realität wenn nicht auch Krieg? Nein, das ist natürlich etwas ganz [...]